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Interessenvertretung der Wirtschaft im Osten

Potsdam |  Der Ostdeutsche Unternehmertag findet am 16. Mai in der Waschhaus Arena in Potsdam statt. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke wird die Veranstaltung eröffnen.
Zum Thema "Wie international muss der ostdeutsche Mittelstand werden? Chancen und Risiken in Zeiten eines aufkommenden Protektionismus" diskutieren die Teilnehmer in drei mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik prominent besetzten Foren:
FORUM 1: Die Unternehmen zwischen Binnenmarkt und Globalisierung – warum müssen sich Unternehmen international aufstellen, um erfolgreich zu sein?
FORUM 2: Wie kann der Mittelstand seine Auslandsaktivitäten finanzieren?  
FORUM 3: Wachstumsmärkte - Wo sind die größten Absatzchancen?

Ausführliche Informationen und Anmeldung:
www.ostdeutscher-unternehmertag.de

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Statement zum Ostdeutschen Unternehmertag: "Verhältnis zu Russland normalisieren"

Internationalisierung ist eine wichtige Säule in einer zukunftsgewandten und erfolgsorientierten Unternehmensentwicklung. Auch in Ostdeutschland! Dennoch ist der ostdeutsche Mittelstand weniger auf internationalen Märkten aktiv als der Bundesdurchschnitt. 
Das hat mit den Unternehmensgrößen zu tun, aber es muss nicht so bleiben. Eine Chance ist die Aktivierung von Wirtschaftsbeziehungen zu den östlichen Nachbarn. 
Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin (UVBB): „In erster Linie müssen die traditionellen Absatzmärkte in Osteuropa gestärkt werden. Dazu gehört auch, das Verhältnis zu Russland zu normalisieren, den traditionellen Markt zahlreicher Firmen in Ostdeutschland.“

Mehr Einsatz für Metropolregion Stettin nötig

Schwedt | Die Landesregierungen von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wollen die Zusammenarbeit in deutsch-polnischen Angelegenheiten vertiefen. Auf einer gemeinsamen Kabinettssitzung am 19. März unterzeichneten Ministerpräsident Dietmar Woidke und seine Amtskollegin Manuela Schwesig dazu eine Vereinbarung.
Verbände bieten Mitarbeit an
Für die kooperierenden Verbände UVBB und Unternehmervereinigung Uckermark (UVU) ist dieser Schritt richtig und wichtig, betonten die Präsidenten Dr. Burkhardt Greiff (UVBB) und Dr. Ulrich Menter (UVU). Somit werden endlich Strukturen geschaffen, um auf Augenhöhe mit der polnischen Seite zusammenarbeiten. Die beiden Verbände und das Investor Center Uckermark (ICU) bieten dafür dauerhaft ihre Unterstützung an. Die Verbände fordern, dass sich die Brandenburger Seite noch stärker einbringt und dies nicht nur den Kollegen der in Anklam geplanten Geschäftsstelle überlassen sollte. Damit würden Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Gesellschaft deutlich besser vernetzt werden.
 Strahlkraft der Großstadt nutzen
Silvio Moritz, Geschäftsführer der ICU Investor Center Uckermark treibt die deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen seit Jahren voran. Er sagt: „Eine so große Metropole vor der Haustür zu haben, ist einmalig im deutsch-polnischen Grenzgebiet. Die Strahlkraft der nahen Großstadt ist für unsere ländliche Region von erheblicher Bedeutung.“
Foto: ICU


CCDM ist neues Mitglied im UVBB

Potsdam | Das Competence Centrum für Digitale Medien CCDM GmbH ist neues Mitglied im Unternehmerverband. Geschäftsführer Matthias Gehrmann gründete die Internetagentur 2009 in Potsdam. 
Berater im Projekt "go-digital"
"Für unsere Mitarbeit im UVBB sehe ich viele Anknüpfungspunkte, insbesondere durch das Engagement des Verbands beim Thema Digitalisierung", sagte er. Einer davon ist das Projekt "go-digital", ein Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums für kleine und mittlere Unternehmen. CCDM ist seit Januar 2019 autorisierter Berater für das Programm. "go-digital" fördert kleine und mittlere Unternehmen bei der digitalen Markterschließung, bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse und der IT-Sicherheit. 
Experten im eigenen Verband
Projektleiterin Sylke Reiter sagt: "Die Förderung von 50 Prozent ermöglicht es den Unternehmen, eine Online-Marktstrategie zu entwickeln und ihre Internetpräsenz entsprechend anzupassen."Mit einer 2018 gestarteten Veranstaltungsreihe zur Digitalisierung unterstützt der UVBB seine Mitglieder, das Thema in ihren Unternehmen umzusetzen. Der Verband stützt sich dabei auf Spezialisten aus den eigenen Reihen. CCDM ist spezialisiert auf responsives Webdesign, effektives SEO, AdWords-Kampagnen und Kommunikation über Social Media.
Foto: CCDM


Positive Jahresbilanz der Wirtschaftsförderung

Potsdam | Die Wirtschaftsförderung Brandenburg hat 2018 ein Bestergebnis erzielt. Mit ihrer Unterstützung konnten Unternehmen landesweit über 900 Millionen Euro in 466 Projekte investieren. WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt betont: „2018 war ein herausragendes Jahr für die Wirtschaftsförderung Brandenburg. Wir freuen uns über das beste Ergebnis seit der Gründung im Jahr 2001. Die WFBB konnte im vergangenen Jahr 51 Ansiedlungen neu für Brandenburg gewinnen und 37 Erweiterungen unterstützen.
 Zu den wichtigsten von der Wirtschaftsförderung begleiteten Investitionen im Jahr 2018 zählten eine neue Betriebsstätte des japanischen Elektronikunternehmens Yamaichi in Frankfurt (Oder), die zweite Papiermaschine des österreichischen Unternehmens Hamburger Rieger in Spremberg sowie die Logistikzentren von MTU in Großbeeren und von Lidl in Ludwigsfelde. Neu nach Brandenburg gekommen sind auch das britische Unternehmen Isansys in Potsdam mit digitalen Dienstleistungen in der Gesundheitswirtschaft, der dänische Recycling-Spezialist Tarpaper in Eberswalde und die Käserei von MINOA in Velten. Im Brandenburger Mittelstand hat die WFBB wichtige Erweiterungen begleitet: Beispielsweise bei Alutrim Europe in Kyritz, dem Zahnradwerk in Pritzwalk oder MAP Maschinen- & Apparatebau in Rathenow.
WFBB-Geschäftsführer Steffen Kammradt mit Minister Jörg Steinbach. Foto: WFBB


Nonstop nach Philadelphia

Berlin | Berlin bekommt im Juni 2019 durch die American Airlines eine neue Langstreckenverbindung  von Berlin-Tegel nach Philadelphia. Engelbert Lütke Daldrup, Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg, erhofft sich davon eine Aufwertung Berlins. „Wir freuen uns über die neue Langstreckenverbindung. Philadelphia ist das dritte Nordamerikaziel, das nonstop ab Berlin angeflogen wird", sagt er auf einer Pressekonferenz. 
Es werde die Hauptstadtregion touristisch und wirtschaftlich stärken. 2018 flogen fast 950.000 Passagiere von Berlin nach Nordamerika und zurück. Gäste aus den USA und Kanada machten fast zehn Prozent der Berliner Hotel-Übernachtungen aus. Im Internationalen Flugverkehr spielt Berlin jedoch weiterhin eine untergeordnete Rolle. Die großen Luft-Drehkreuze sind Frankfurt (Main) und München.
Foto: Günter Wicker / Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH