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PRESSEMITTEILUNG der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände (IGUV) Ostdeutschlands und Berlin vom 07.03.2019

Ostdeutscher Unternehmertag in Potsdam
International und immer auch digital – so bleibt der Mittelstand Triebkraft für die Wirtschaft

Umbrüche sind nicht nur Sorgenbündel – das zu erkennen, während sich in Europa und der Welt die Parameter für erfolgreiches Wirtschaften wandeln, ist existenzielle Aufgabe des Mittelstandes: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollten durch kombiniertes Handeln Chancen nutzen.

 

Die weltwirtschaftlichen Achsenverschiebungen, der Digitalisierungsdruck und eine Europäische Union im Umbruch sind Startbahnen: „Wer hier mit dem nötigen Hintergrundwissen kombinierte und durchdachte Entscheidungen trifft, kann als Mittelständler sein Geschäftsmodell so weiterqualifizieren, dass das eigene Unternehmen auch in diesen neuen Dimensionen Schubkraft entwickelt. Mit diesem pragmatischen  Ansatz machen wir die Internationalisierung dieses Jahr zum komplexen Kernthema des Ostdeutschen Unternehmertages“, sagt Hartmut Bunsen, Sprecher der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin. Sie wird am 16. Mai in Potsdam Gastgeber sein, wenn die ostdeutschen KMU in Foren und Vorträgen mit Experten aus Politik und Wissenschaft zusammentreffen, um wirtschaftliche Weichen zu stellen. Der Ostdeutsche Unternehmertag hat sich in den vergangenen dreißig Jahren als eine Art „Gipfeltreffen“ etabliert.

Durchdacht zu handeln heißt auch, trotz aller Turbulenzen die Europäische Union mit klarem Blick zu bewerten: Der Gang zur Europa-Wahl-Urne am 26. Mai ist als produktive Handlung zu begreifen. Denn Wegschauen oder auf Antimodus schalten half noch nie, wenn konkrete Probleme, wie jetzt in Europa, zu lösen sind. Hier konstruktiv zu sein, entscheidet darüber mit, ob die EU bleibt, was sie nicht allein, aber seit ihrem „Ur-Start“ vor rund 70 Jahren ganz wesentlich ist: Ein volkswirtschaftlich vereinigter „Wohlstandsmotor“, der seitdem ein friedliches Leben auf vergleichsweise komfortablem Niveau für alle ermöglicht. Rückgrat dieser Prosperität waren und sind weiterhin die KMU. Sie sorgen, seit 1990 in Freiheit auch bei uns, für eine vitale soziale Marktwirtschaft. Sie schufen und schaffen die Arbeitsplätze und versorgen die Märkte des nicht gerade fehlerarmen, aber unbestrittenen Erfolgsmodells EU. Dabei war Deutschland und damit auch Ostdeutschland nicht nur Zahler: Riesensummen flossen seit der „Wende“ von Brüssel auch besonders hierher – in die Förderung von Landwirtschaft, Industrie, Sozialwesen und Infrastruktur. Sonst würde Ostdeutschland heute nicht vergleichsweise so gut dastehen. Diese Entwicklung kennt auch Dr. Reiner Haseloff aus eigenem Erleben und Arbeitsalltag. Der sachsen-anhaltische Ministerpräsident hat unlängst seine Teilnahme am Ostdeutschen Unternehmertag bestätigt. Dass der Politiker diesen Termin im Kalender markiert hat, hängt nicht nur mit seiner gegenwärtigen Funktion zusammen. Als vormaliger Minister für Wirtschaft und Arbeit in Sachsen-Anhalt dürfte ihm der Stellenwert dieser konzertierten und richtungsweisenden Beratungen und Weiterbildungen ostdeutscher Mittelständler bewusst sein.


Internationalisierung als Leitthema des Ostdeutschen Unternehmertages trifft den Nerv der Zeit.
Auch das vom Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn und der Universität Siegen organisierte SME Policy Forum in Brüssel nahm die internationalen Belange in den Fokus. Kristin Schreiber, Direktorin in der EU-Generaldirektion Internationale Märkte, Industrie, Unternehmertum und KMU, bekräftigte dort, dass die Internationalisierung der KMU nachweislich zum Wirtschaftswachstum beigetragen habe. „Und entgegen der weitverbreiteten Meinung profitieren sie von einer Politik, die sich innerhalb und außerhalb der EU für offene Märkte einsetzt“, so Schreiber.

Information und Anmeldung: www.ostdeutscher-unternehmertag.de

 

Im Auftrag der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin, 

Hartmut Bunsen (Foto: IGUV)


Pressekontakt:

 

comprend GmbH Potsdam

Michael Schulze

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+49 (0)152 31061207

michael.schulze@comprend.de

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