CopyThek: 30 erfolgreiche Jahre und ein positiver Ausblick

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Das IT-Systemhaus CopyThek Bernd Anders begeht in diesem Jahr sein 30. Jubiläum.
Juni 2021. Das Unternehmen in Hoyerswerda betreut mit derzeit 12 Mitarbeitern hauptsächlich gewerbliche und kommunale Kunden. „Aufgrund der Nähe zum Land Brandenburg firmiert der überwiegende Teil unserer Kundschaft im benachbarten Land Brandenburg“, erklärt Geschäftsführer Bernd Anders. „Deshalb sind wir auch aktives Mitglied im UV BB. Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Firmen im Verband tragen zur positiven Entwicklung unseres Unternehmens wesentlich bei!“
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Geschäftsführer CopyThek
Bernd Anders, Geschäftsführer CopyThek

Schritt halten mit der unvermeidlichen digitalen Transformation

Feb. 2021. Alles zu, kein Geschäft darf mehr Kunden vor Ort bedienen, außer der Supermarkt. Die Menschen sitzen Zuhause, schauen vielleicht einsam auf ihre Bildschirme. Sie träumen von einer Zeit, in der die Tagesschau nicht hauptsächlich von einer Krankheit bestimmt ist. Politiker verteufeln die Unternehmer, wenn diese nicht sofort alle Mitarbeiter von zu Hause arbeiten lassen. Homeoffice gibt es schon lange und wurde bislang meist nur von den großen Unternehmen angeboten. Auch hier lagen und liegen die Hürden häufig in der Einrichtung eines Arbeitsplatzes, der allen Vorschriften entsprechen musste. Wir sehen heute in den Medien Arbeitnehmer, die am Küchentisch mit Notebook ihre Arbeit verrichten. Früher undenkbar! Dabei ist der Arbeitsschutz gar nicht verschwunden, man bezieht sich einfach auf „mobiles Arbeiten“. Hier liegen die Hürden viel niedriger, mobiles Arbeiten wurde einfach vom Bürotisch in die Küche zu Hause verlagert!
Aber machen wir uns nichts vor. Es wird nichts mehr, wie es einmal war. Sicher besinnen sich die Menschen wieder mehr auf die wahren Werte wie soziale Kontakte, Kunst und Kultur, aber das Rad lässt sich nicht zurückdrehen. Digitalisierung, der große Hebel und Damoklesschwert zugleich.

Für viele Arbeitnehmer eine große Angst, für viele Unternehmer ein großer Kostenfaktor. Denn was unsere Politik heute als Selbstverständlichkeit und neue Normalität fordert, wurde in der Vergangenheit immer mit großer Sorge und Angst vor Verstößen mit Daten- und Arbeitsschutzgesetz verfolgt. Es geht eben nicht einfach nur um das Notebook auf dem Schoß der Assistentin, die damit zu Hause ihren Beitrag leistet. Viele Unternehmen müssen die Voraussetzungen erst schaffen. Leistungsstarke, virtualisierte Server, ein VPN zur Verbindung über das Internet, vernetzte Software wie CRM-Systeme, VoIP-Telefonanlage und so weiter schaffen erst die Produktivität, die für den Weiterbestand der Firmen erforderlich ist. Lokale Prozesse müssen in die Cloud überführt werden. Blicken wir in die nahe Zukunft, so sehen wir die Innovation direkt vor unseren Augen aus dem Wald in Grünheide wachsen. Tesla ist nicht der Anfang, aber ein Merkmal einer verschlafenen Entwicklung, Segen und Gefahr zugleich. Sie bedroht alle bisherigen Autobauer in Deutschland, bringt uns jedoch gleichzeitig die Chance für viele fortschrittliche Arbeitsplätze und einer Anziehung auf viele andere Unternehmen, die sich im Schatten der neuen Zeit hier niederlassen werden. Was aber passiert mit den alteingesessenen Unternehmen, die immer ihre Kunden aufmerksam betreut haben und die es vielleicht schon sehr viel länger als den Elektroautobauer gibt? Werden sie verschwinden oder finden sie einen Weg in die neue Zeit? Überleben sie diese Disruption?

Das Unternehmen B2Digital UG aus Stahnsdorf stellte sich viele dieser Fragen schon vor der Krise. Gemeinsam mit Partnerunternehmen aus Industrie und Informationstechnologie sowie der wissenschaftlichen Forschung bietet es seinen Kunden seit drei Jahren eine unabhängige Beratung mit dem Fokus auf digitale Transformation. Allein im vergangenen Jahr hat das Unternehmen vielen Autohäusern der Marken VW und Audi geholfen, sich für den steigenden Wettbewerb fit machen und mit den gestiegenen Anforderungen im Bereich Kunden- und digitalem Werkstattservice durch die neuen und elektrischen Automodelle Schritt zu halten.

Olaf Binek, Geschäftsführer der Digitalberatung, liegt dabei vor allem die realistische Betrachtung und Weiterentwicklung der Unternehmen am Herzen. Viele Herausforderungen lassen sich erst mit dem Blick von außen erkennen und gemeinsam beseitigen. Das Unternehmen prüft und nutzt dafür auch die vorhandenen Förderprogramme des BAFA und der ILB, um die recht hohen Kosten für alle Anforderungen an den digitalen Unternehmensumbau zu bewerkstelligen. Kunden haben in den letzten zwei Jahren über eine Millionen Euro an Fördergeldern für die Unternehmen abgerufen und investiert. Dabei werden auch bestehende Partner, wie zum Beispiel Systemhäuser, in den Prozess eingebunden. Über einen langen Zeitraum wird der Unternehmer begleitet, um eine nachhaltige Ver-
änderung zu ermöglichen. „Digitalisierung betrifft alle Unternehmensbereiche, von der Terminvergabe bis hin zur Auslieferung und zur Abrechnung“, so Binek. „Unsere Kunden erwarten eine konkrete Hilfe, nicht nur allgemeine Tipps und Hinweise. Dafür stehen wir den Kunden persönlich und online zur Verfügung. Gemeinsam schaffen wir den Übergang in die neue Zeit und freuen uns auf innovative, nachhaltige und finanzierbare Technologien".