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Newsletter  vom 20.12.2023

 

 

Mittelstandsstrompreis, Entbürokratisierung, Cannabis - (un)erfüllbare Träume in Deutschland!

 

 

Zahlreiche Maßnahmen seitens der Bundesregierung, jedoch kein Funke springt über, um eine schleichende Deindustrialisierung in Deutschland aufzuhalten. Und noch eins drauf vom letzten Wochenende: Mit Ansage Freitagabend (15.12.) lief für den privaten Endverbraucher und Kleinunternehmer am Sonntag (17.12.) die Förderung von Elektroautos aus. Deutschland ist fassungslos. Die Ampel toppt das Heizungsgesetz mit dieser Entscheidung.

 

 

Es ist einfach selbstverständlich, dass diejenigen, die ein E-Fahrzeug im Vertrauen auf die Förderung und Versprechen der Bundesregierung bestellt haben, in den Genuss der Prämie kommen. Versprochen ist Versprochen und nicht gebrochen.

 

 

Das Wirtschaftsministerium verweigert der Wirtschaft den Zugang zu bezahlbaren Grundnahrungsmitteln, d.h. bezahlbare Energieversorgung, Atom ausgeschaltet, Kohle verboten, Gas geächtet und Erneuerbare Energie sind bürokratisch verbaut.

 

 

Das Gebäudeenergiegesetz bröckelt mittlerweile. Der politische Umgang mit dem Gesetzentwurf treibt sowohl Unternehmerinnen und Unternehmer sowie den Endverbraucher zur Verzweiflung. Sicherheit in der Planung sieht anders aus.

 

 

Warum nimmt die Regierung nicht ihre eigenen Gebäude ins Visier und macht einen Anfang. Jedoch Zinsen sind hoch, Fachkräfte und Baumaterial sind knapp. Und dann wären da noch die Versicherungen, die harte Bedingungen stellen, zum Beispiel allein schon für die Installation von Solaranlagen auf Industriehallen und Gebäuden.

 

 

Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass nichts anderes übrigbleibt, als das Dach einer Lagerhalle in Gänze zu überarbeiten. Auf meine Frage an Versicherungen über die Anzahl der durch Solar entfachten Brände, ein gequältes Lächeln. Null Brände.

 

Also bevor solche und ähnliche sicherlich nicht einfachen Gesetze verabschiedet werden muss ich Reden, Reden, Reden mit den Menschen.

 

Und wenn es nicht reicht, dann weiter Reden. Sondervermögen sind eben Sonderschulden und kein Vermögen. Wir können nicht alle Vorhaben zeitgleich umsetzen.

 

Stichwort Cannabis. Ab Mitte 2024 soll der Besitz von 25 Gramm für Erwachsene legalisiert werden. Nochmals fassungslos. 25 Gramm reichen aus, damit der Konsument „völlig durchgeknallt abhebt“ bzw. in einer Psychose landet, die unumkehrbar sein kann. Ich habe den Eindruck, dass in der Ampel der Konsum zu Testzwecken eigenartige Blüten treibt, wie die Verabschiedung o.g. Gesetze.

 

 

Falls wir uns nicht mehr sprechen oder sehen, wünsche ich Ihnen und Ihren Familien erholsame „rauschfreie“ Feiertage und einen guten Start ins 2024.

 

 

 

Ihr                                                                      
Dr. Burkhardt Greiff

Präsident UV-BB


Presseinformation der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin

 

Transformationsland Ostdeutschland setzt auf die geplanten Zukunftsinvestitionen

 

Potsdam, 08.12.2023. Rund 50 Milliarden der 60 geplanten Milliarden Euro aus dem Klima-Transformationsfond waren für zukunftsgerichtete Vorhaben in Ostdeutschland vorgesehen.

Viele Großprojekte stehen nun auf der Kippe und das Vorankommen bei der Transformation der Wirtschaft steht in Frage. Kommen die Großprojekte nicht, hat das auch für den Mittelstand in den betreffenden Regionen weitreichende Folgen.

Dem Strukturwandel fehlen die Investitionen und darüber hinaus die Menschen, die zur Umsetzung benötigt werden.  In den nächsten 15 Jahren geht rund ein Drittel der heutigen Erwerbstätigen in Rente, das sind knapp 13 Millionen Menschen. Eben genau die Menschen, die mit Kopf und Verstand die notwendigen Wandel voranbringen und den Sozialstaat erhalten.

Die ostdeutsche Wirtschaft benötigt dringend klare Rahmenbedingungen der Politik, wohin die Reise gehen soll.

Es geht nicht alles gleichzeitig, Prioritäten müssen gesetzt werden.

 

Die finanzielle Lage vieler ostdeutscher Unternehmen ist 34 Jahre nach der Wende und im 3. Krisenjahr nicht so, als dass aus eigener Kraft der Umbau vollzogen werden kann. Auf großzügige Unterstützung wie bei so manchem Großkonzern warteten viele (ostdeutsche) Mittelständler vergeblich, stattdessen geht es gerade um die centgenaue Abrechnung der Corona-Hilfen, die auf „krisengeleerte Konten“ trifft. Die seit Jahren zusammengeschmolzene Liquidität bedeutet für nicht wenige Unternehmerinnen und Unternehmer einen sorgenvollen Blick auf die kommenden Wochen und Monate – für den ostdeutschen Mittelstand, der aufgrund seiner Geschichte zwar transformationserfahren ist, eine besondere Herausforderung, die manch einen in die Insolvenz führen wird.

 

In vielen Unternehmen ist die Lage angespannt und das bereits ohne die nun noch hinzukommende akute desolate Situation infolge des Wegfalls des Wirtschaftsstabilisierungsfonds. Diese Lage führt zu extremer Verunsicherung und großer Vorsicht. Das bedeutet im Klartext, es werden keine Investitionen getätigt und eben auch nicht jene, die wir dringend mit dem Ziel der Transformation der Wirtschaft benötigen würden.

 

Die Interessengemeinschaft fordert aus diesen Gründen:

 

•  einen Mittelstandsstrompreis, der dauerhafte Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Bezahlbarkeit für die

    gesamte Wirtschaft durch ein umfassendes Förderkonzept garantiert;

 

  die Regeln der Förderungen möglichst einfach und eindeutig zu gestalten, vorzugsweise in Form einer

    Steuergutschrift. Der Verwaltungsaufwand muss überschaubar sein und vorhandene Strukturen nutzen. Die USA

    machen es Deutschland vor, einfache Steuergutschriften, mögliche Sonderabschreibungen etc. da muss man nicht

    fürchten, dass man irgendwas in den 1000 Fußnoten übersehen hat; verständlich und kalkulierbar und nicht wie

    bei den 170 Seiten vom Heizungsgesetz;

 

  die grundsätzliche Vereinfachung des Steuerrechts ist und bleibt unabdingbar.

    Vor 15 Jahren hatten wir in der G7 die zweitniedrigste Steuerlast, heute die höchste;

 

   ohne Einschränkungen die Beibehaltung der Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie auf 7 %;

 

  kürzere Planfeststellungsverfahren sowie weniger Regulierungen bei der Umsetzung;

 

    die Entbürokratisierung ernsthaft anzugehen. Gesetze allein reichen dabei nicht aus, strukturelle Änderungen bis

     in  die Kommune sind zwingend.

 

 

 

Ihr                                                                      
Dr. Burkhardt Greiff

Präsident UV-BB


Newsletter  vom 30.11.2023

 

Wir hoffen, dass Sie alle gesund durch den November gekommen sind. Bei all den trüben Nachrichten, die uns Tag ein Tag aus erreichen, will ich den Newsletter ausnahmsweise sportlich einleiten: Der 1. FC Union Berlin hat endlich wieder zuhause gepunktet, ein neuer Trainer ist gefunden und Hertha BSC hat die Position im Mittelfeld gefestigt. Die Richtung stimmt, wenigstens hier. Nicht nur deshalb präsentieren wir Ihnen mit großer Freude den aktuellen Newsletter und möchten Ihnen einen Überblick über die vergangenen Veranstaltungen und kommenden Aktivitäten geben.

Zuallererst möchten wir unsere neuen Mitglieder herzlich willkommen heißen. Wir freuen uns, dass Sie sich unserem Verband angeschlossen haben und sind überzeugt, dass Sie mit Ihren Ideen und Erfahrungen unsere Gemeinschaft bereichern werden. Gemeinsam können wir viel erreichen und voneinander lernen.

Auch im vergangenen Monat waren wir als Verband äußerst aktiv und konnten zahlreiche erfolgreiche Veranstaltungen durchführen. So möchten wir uns bei den mehr als 250 Gästen bedanken, die am 2. LAUSITZFORUM 2038 am 07. November 2023 teilgenommen haben. Es war eine großartige Gelegenheit, sich über die Zukunft der Region auszutauschen und gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten.

Ebenfalls großen Zuspruch erhielt der Parlamentarische Abend der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin am 08. November 2023. Hier hatten wir die Möglichkeit, mit politischen Entscheidungsträgern ins Gespräch zu kommen und unsere Anliegen zu vertreten.

Weiterhin haben wir am 10. November in Oranienburg mit Berliner Start-Ups über Innovationen in der Bau- und Immobilienwirtschaft gesprochen. Es war inspirierend, die kreativen Ideen und Lösungsansätze der jungen Unternehmen kennenzulernen.

Am 21. November fanden erneut die Potsdamer Gespräche statt, bei denen wir die Machbarkeit der Energiewende diskutiert haben. Es war eine spannende Veranstaltung mit einem kompetenten Referenten und regem Austausch.

Auch der Unternehmertreff im Industriepark Schwarze Pumpe am 27. November war ein voller Erfolg. Hier hatten wir die Möglichkeit, uns mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Nicht zuletzt fand unser Präsidiumstreffen statt, gefolgt von einem Martinsgans-Tischgespräch. Wir haben intensiv über die herrschende Verunsicherung nach dem Karlsruher Urteil zum Nachtragshaushalt 2021 diskutiert. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat Teile der Finanzplanung der Ampelregierung wegfallen lassen, was für uns als Unternehmerinnen und Unternehmer eine große Herausforderung darstellt. Wir setzen uns für Klarheit, Verbindlichkeit und Priorisierung von Haushaltsmaßnahmen ein, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft zu stärken.

Im Dezember und auch schon für das kommenden Jahr haben wir spannende Veranstaltungen geplant, über die Sie in unserem aktuellen Newsletter mehr erfahren können. Wir sind auch offen für Ihre Ideen und Vorschläge für weitere Themen und Formate, die wir gerne in unsere Arbeit einfließen lassen möchten. Kommen Sie gern auf uns zu, unsere Mailbox ist geöffnet.

 

Abschließend möchte ich Ihnen im Namen des gesamten Präsidiums herzlichst eine schöne Adventszeit wünschen! Vielleicht treffen wir uns auf einem der schönen Weihnachtsmärkte in Berlin und Brandenburg.

 

 Ihr
Adalbert Kurkowski
Vizepräsident VB Berlin


Presseinformation der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin

 

 Schritt in die richtige Richtung

 

Potsdam, 10. November 2023. Die Senkung der Stromsteuer, durch die Bundesregierung am Mittwoch beschlossen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ihn einen Befreiungsschlag zu nennen, dafür ist es zu früh. Er hilft jedoch den kleinen und mittelständischen Unternehmen. Und es ist vernünftiger als der ursprünglich geplante Industriestrom für einen ausschließlich elitären energieintensiven Industriekreis.

 

Die Interessenvereinigung ostdeutscher Unternehmerverbände forderte noch Anfang dieser Woche auf dem Lausitzforum in Schwarzheide und auf dem Parlamentarischen Abend der Interessengemeinschaft in Berlin für ihre rund 20.000 Unternehmen einen Mittelstandsstrompreis, der durch eine energische Reduktion von Steuern und Abgaben auf Energie gekennzeichnet sein sollte.

 

Wichtig ist für den Mittelstand, dass dauerhafte Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Bezahlbarkeit durch Verlässlichkeit seitens der Bundesregierung gesichert ist. Ein Konzept mit diesen Komponenten fehlt jedoch bisher. Fünf Minuten Duschen und ein Waschlappen sind dafür zu wenig. Eine preiswerte Energieversorgung als Grundnahrungsmittel des Mittelstandes ist die Grundlage für die Sicherung des Wohlstandes in Deutschland.

 

 

Ihr                                                                      
Dr. Burkhardt Greiff

Sprecher der IGUV

Presseinformation der Unternehmerverbände Brandenburg-Berlin e.V. und Sachsen e.V.

 

2. LAUSITZFORUM  am 7. November 2023.

Mittelstand der Lausitz fordert verlässliche Politik zur schnellen Lösung der akuten Probleme als Grundlage für eine erfolgreiche Transformation

 

Potsdam. Bisher Erreichtes, Hemmnisse und neue Impulse auf dem Weg in eine starke Wirtschaftsregion nach der Braunkohle sind Thema beim 2. Lausitzforum 2038 der Unternehmerverbände Brandenburg-Berlin e.V. (UVBB) und Sachsen e.V. am 7. November in Schwarzheide.

 

 „Der Strukturwandel ist in Gang gekommen, die regionale Wirtschaft ist sich der Herausforderungen bewusst und engagiert sich gemeinsam mit allen anderen Akteuren für eine zielstrebige Transformation“, unterstreicht UVBB-Präsident Dr. Burkhardt Greiff. „Unsere beim 1. Lausitzforum im vergangenen Jahr erhobene Forderung, die Potentiale der mittelständischen Wirtschaft stärker einzubeziehen, ist angekommen. Doch in der derzeitigen Mehrfachkrise bedrohen die akuten Probleme der Wirtschaft die langfristige Entwicklung. Wir vermissen verlässliche Entscheidungen der Politik und klare Konzepte. Energiekrise, Krieg, Wirtschaftsprotektionismus, ausufernde Bürokratie und Fachkräftemangel bilden ein explosives Gemisch. Nur wenn diese Probleme schnell und sachkundig gelöst werden, kann der Mittelstand den eingeleiteten Strukturwandel mit Erfolg vollziehen.“

 

Unternehmerverbände Brandenburg-Berlin und Sachsen für die Lausitz

 

Mit den alljährlich stattfindenden LAUSITZFOREN 2038 bieten die Unternehmerverbände Brandenburg-Berlin und Sachsen eine Plattform, um den Strukturwandel in der Lausitz bis 2038 zu begleiten, Erreichtes zu bilanzieren und Impulse für die Zukunft zu geben. Beide Verbände sowie die Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschland und Berlin haben zum 2. LAUSITZFORUM 2038 am 7. November 2023 ins Kulturhaus der BASF nach Schwarzheide eingeladen.

 

Energisch wehren sich die Verbände gegen permanente Versuche von Teilen der Ampelregierung, den in einer umfangreichen gesellschaftlichen Debatte erzielten Kohlekompromiss auszuhebeln. „Wir brauchen nicht immer wieder neue Ideen für vorgezogene Termine, sondern eine konsequente Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen“, betont Dietrich Enk, Präsident des Unternehmerverbands Sachsen e.V. „Unrealistische Vorstellungen aus wirtschaftsfernen Kreisen und zusätzliche bürokratische Hürden sind da überhaupt nicht hilfreich.“ Die Unternehmerverbände fordern: Schluss mit dem Hin und Her in der derzeitigen Wirtschafts-, Energie- und Klimapolitik! Unausgegorene Ankündigungen und immer mehr ungelöste Fragen dürfen den Strukturwandel nicht torpedieren. Lars Schaller, Geschäftsführer des UV Sachsen, ergänzt: „Wir wünschen uns mehr Aufmerksamkeit für die realen Prozesse und Potenziale vor Ort – und sorgen mit unseren Möglichkeiten dafür!“

lausitzforum.de

Weitere Informationen

Horst Böschow

Mitglied des Präsidiums des Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.

Tel: 0170 8060 743
boeschow(at)uv-bb.de

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Hier die komplette Pressemitteilung vom 07.11.2023
PM-Lausitzforum2038-07112023.pdf
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Newsletter  vom 26.10.2023

 

Am 7. November findet das 2. LAUSITZFORUM 2038 statt.

 

Die Veranstalter und Unterstützer des LAUSITZFORUM repräsentieren über 22.000 kleine und mittelständische Unternehmen. Ein Gewicht, das bereits nach dem 1. Lausitzforum zu einem breiten Medienecho, von Tagesspiegel bis hin zu RTL, Stern und Süddeutscher Zeitung, führte. Mit über eintausend Livestream-Zugriffen seit dem November vorigen Jahres kann sich das LAUSITZFORUM 2038 durchaus als „Bestseller“ rühmen.

 

Die Botschaft des 1. LAUSITZFORUM, die Unternehmen sind bereit, den Strukturwandel mitzugestalten wird auch in diesem Jahr aufgegriffen.

 

Das Forum bietet Chancen zum Adressieren eigener Positionen an die Landes- und Bundespolitik sowie zum Netzwerken und fällt auch wieder mit aktuellen und brennenden Themen zum Strukturwandel in der Lausitz auf.

 

 Carsten Schneider, Staatsminister im Bundeskanzleramt und Beauftragter für die Ostdeutschen Bundesländer wird im Auftrag des Bundeskanzlers die Forumsgäste begrüßen und auf die besondere Rolle der Lausitz auf dem Weg von einer Kohleregion hin zu einer von neuen Energien geprägten Region eingehen und mit den Teilnehmern die vielen Facetten des Strukturwandels diskutieren.

 

Die Lausitz ist mehr als Braunkohle und Wolfsland. Die Region, die sich über Ost-Sachsen und Süd-Brandenburg erstreckt, liegt in der Mitte Europas. Eine bessere Voraussetzung für die Europäische Modellregion kann es nicht geben. Dr. Christian Ehler, Mitglied des Europäischen Parlaments für die CDU Brandenburg, glühender Verfechter des Gedankens einer Europäischen Modellregion greift das Thema "Eine Lausitz - Modellregion und Verflechtungsraum" auf und stellt es in den Mittelpunkt seines Diskussionspanels.

 

Themen wie:

  • die Potentiale der Lausitz - versus Entscheidungen für die Lausitz,
  • wie gestaltet der Mittelstand den Strukturwandel kreativ und konstruktiv mit,
  • Millionen für den Mittelstand aus der JTF-Förderung,
  • Fachkräfte-/Arbeitskräftegewinnung und -sicherung,

bestimmen das Programm des 2. LAUSITZFORUM 2038.

 

Seien Sie Teil dieses Dialoges und bringen Sie sich aktiv in die Gespräche mit 30 Referenten und Diskussionspartner aus der Wirtschaft und der Politik ein.


Melden Sie sich noch heute an!     

 

 

 

Horst Böschow

Mitglied des Präsidiums UV-BB
Foto: UV BB

Newsletter  vom 28.09.2023

 

Das wichtigste Potential jedes Unternehmens sind seine Mitarbeiter.

 

Der Wettbewerb um leistungsfähige Mitarbeiter hat heute jede Branche erfasst. Der Verbesserungsbedarf in Schule und Berufsausbildung, aber auch der Rahmenbedingungen für die kleinen und mittelständischen Unternehmen wird jeden Tag sichtbar. Ganz sicher geht da deutlich mehr. Aber auch ich als Arbeitgeber kann eine Menge dafür tun, um für meine Belegschaft „Heimat“ zu sein. Ich glaube, hier geht ebenfalls deutlich mehr.

 

Im Wettbewerb um Fachkräfte spielen neben einem fairen Gehalt freiwillige Zusatzleistungen des Arbeitgebers eine immer wichtigere Rolle. Betriebliche Vorsorgeprodukte sind hier beispielsweise sehr gut geeignet, um Mitarbeiter anzuwerben und an sich zu binden. So können unter anderem betriebliche Gesundheitsleistungen dazu beitragen, dass sich Bewerber für einen Betrieb entscheiden. Betriebliche Krankenversicherungen (bKV) sind deshalb gefragt. Das Interesse der Arbeitgeber an solchen Policen ist groß. Über eine bKV kann ein Unternehmen für seine Mitarbeiter ein Budget für ärztliche Leistungen versichern, die über den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen hinausgehen. Eine bKV kann eine bessere Versorgung im Krankenhaus bedeuten oder höhere Leistungen beim Zahnarzt, aber auch Assistance-Leistungen beinhalten wie einen Arzttermin-Service.

 

Zusammenfassend gesagt: Wir brauchen Optimismus, Mut und Kreativität, um auch unter schwierigen Rahmenbedingungen unsere Unternehmen zu entwickeln. Diese Werte in der Mitarbeiterschaft zu verankern, braucht heute mehr als ein gutes Gehalt. Das Angebot betrieblicher Zusatzleistungen ist hierfür ein wichtiger Mosaikstein. Und nicht zuletzt „weiche Faktoren“ wie Wertschätzung, Flexibilität und ein angenehmes Arbeitsklima. Letztere brauchen Aufmerksamkeit und Empathie, aber kosten in aller Regel kein Geld.

 

 

 

Thomas Böhme

Mitglied des Präsidiums / Versorgungswerk
Foto: UV BB

Presseinformation des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin e.V. vom 25.08.2023

 

2. Lausitzforum am 7. November 2023:

 

Mittelstand der Lausitz braucht Fachkräfte für Transformation und Wachstum – Projekte dürfen den Fachkräftemangel nicht zusätzlich verschärfen

 

Potsdam. Anlässlich des bevorstehenden 2. Lausitzforums fordert der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. (UVBB) eine ungeschminkte Zwischenbilanz des bisher Erreichten auf dem Weg zu einer Lausitz nach der Braunkohle. „Der Strukturwandel ist in Gang gekommen, die regionale Wirtschaft ist sich der Herausforderungen bewusst und engagiert sich gemeinsam mit allen anderen Akteuren für eine zielstrebige Transformation“, bekräftigt UVBB-Präsident Dr. Burkhardt Greiff. „Unsere beim 1. Lausitzforum 2022 erhobene Forderung, die Potentiale der mittelständischen Wirtschaft stärker einzubeziehen, ist angekommen. Doch bei der konkreten Umsetzung vermissen wir systematisches konzeptionelles Vorgehen und Verlässlichkeit in der Politik. Wenn jetzt Experten feststellen, dass der Fachkräftemangel das Haupthindernis für den Strukturwandel der Lausitz darstellt, dann bestätigt das unsere jahrelangen Warnungen – es kommt nur ziemlich spät.“

 

Treffen am 7. November 2023 im Kulturhaus der BASF Schwarzheide

 

Mit alljährlich stattfindenden LAUSITZFOREN bieten die Unternehmerverbände Brandenburg-Berlin und Sachsen eine Plattform, um den Strukturwandel in der Lausitz bis 2038 zu begleiten, Erreichtes zu bilanzieren und Impulse für die Zukunft zu geben. Beide Verbände sowie die Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschland und Berlin laden nun zum 2. LAUSITZFORUM 2038 am 7. November 2023 ins Kulturhaus der BASF nach Schwarzheide ein.

 

Im Vorfeld wehren sich die Verbände gegen permanente Versuche von Seiten der Ampelregierung, den in einer umfangreichen gesellschaftlichen Debatte erzielten Kohlekompromiss auszuhebeln. „Wir fordern, die beschlossenen Maßnahmen konsequent umzusetzen und dabei jede unnötige Bürokratie zu vermeiden“, so Horst Böschow, Mitglied des Präsidiums des Unternehmerverbands Brandenburg-Berlin. „Die Widersprüchlichkeit der derzeitigen Wirtschafts-, Energie- und Klimapolitik mit zahlreichen Ankündigungen und noch mehr ungelösten Fragen darf den Strukturwandel in der Lausitz nicht torpedieren!“

 

Im Spannungsfeld großer Herausforderungen zur Modellregion

 

Das LAUSITZFORUM 2038 begleitet in diesem Sinne auch in diesem Jahr die Wirtschaft der Lausitz und gestaltet den Strukturwandel mit. Ziel des Forums ist, den Strukturwandel in diesem Spannungsfeld von Energieversorgung, Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit mit den Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Energiewirtschaft, Gewerkschaften und ostdeutschem Mittelstand zu diskutieren. Dabei geht es darum, auf die Menschen in der Lausitz zu hören, ihre Erfahrungen zu nutzen und sie so zum Schlüssel der erfolgreichen Transformation der ganzen Region werden zu lassen.

 

Carsten Schneider, Staatsminister im Bundeskanzleramt und Beauftragter für die Ostdeutschen Bundesländer, wird im Auftrag des Bundeskanzlers die Gäste des Forums begrüßen und auf die besondere Rolle der Lausitz auf dem Weg von einer Kohleregion hin zu einer von neuen Energien geprägten Region eingehen. Dr. Christian Ehler, Mitglied des Europäischen Parlaments für die CDU Brandenburg, wird am 2. LAUSITZFORUM 2038 teilnehmen. Er gehört zu den glühenden Verfechtern der Idee, die Lausitz zur Europäischen Modellregion zu entwickeln.

 

Kleine und mittlere Betriebe prägen seither die Lausitz, mit einer jahrhundertelangen Industriekompetenz, der Textilindustrie, der Glasindustrie und der Braunkohle. Eine Tradition, die große Chancen bietet, um die regionalen Strukturen zukunftsorientiert zu entwickeln und neu auszurichten. In der Lausitz verbinden sich in einzigartiger Weise Wirtschaft, Wissenschaft, Kulturlandschaft und Lebensqualität. Die Region in Ost-Sachsen und Süd-Brandenburg befindet sich in der Mitte Europas - eine bessere Voraussetzung für die Europäische Modellregion kann es nicht geben.

 

Potentiale der Lausitz versus Entscheidungen für die Lausitz

 

Durch nahezu alle Bereiche des Lebens ziehen sich die Auswirkungen des Strukturwandels. Eine Vielzahl von Unternehmen ist davon betroffen, viele kleine und mittlere Unternehmen müssen sich neu erfinden. Das bedeutet Investitionen – für die es sich zu prüfen lohnt, ob sie förderfähig sind. Wie gestaltet der Mittelstand den Strukturwandel kreativ und konstruktiv mit? Wie kann die Lausitz gestärkt werden, um die Wirtschaft und die ganze Region im Strukturwandel widerstandsfähig und nachhaltig, auch gegenüber weltweiten Entwicklungen, aufzustellen? Fragen, auf die das LAUSITZFORUM Antworten geben muss und kann. Die Chancen für kleine und mittelständische Unternehmen bestehen in der Erschließung neuer Märkte, in Schnittstellen zu anderen Branchen und Unternehmen und in der Weiterentwicklung von eigenen Produkten und Know-how. Dabei geht es nicht zuletzt auch um

 

- Millionen für den Mittelstand aus der JTF-Förderung,

- Fachkräfte-/Arbeitskräftegewinnung und -sicherung, auch im Kontext sich verändernder Berufsbilder,

- Attraktivität der Städte und Gemeinden für Ansiedlung und Zuzug,

- die Willkommenskultur – lebenswert für Familien und als Reiseland,

- die kulturelle Geschichte einer Region.

 

So sinnvoll große Neuansiedlungen auch sein mögen – erst in einem funktionsfähigen Geflecht mit der Vielzahl mittelständischer Produzenten, Dienstleister und Handwerksbetriebe werden sie den erforderlichen Schub für die Lausitz bewirken. Projekte dürfen den bereits vorhandenen Fachkräftemangel nicht weiter verschärfen, sondern müssen zu Lösungen beitragen.

Weitere Informationen

Horst Böschow

Mitglied des Präsidiums des Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.

Tel: 0170 8060 743
boeschow(at)uv-bb.de

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Hier die komplette Pressemitteilung vom 25.08.2023
25082023_Presseinformation 2-Lausitzforu
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Gemeinsame Pressemitteilung der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin, der Unternehmervereinigung Uckermark und des Unternehmer-verbandes Brandenburg-Berlin e.V. vom 02.08.2023

 

Ostdeutsche Unternehmerverbände fordern Transformationserleichterungsgesetz für die ostdeutsche Energiewende

 

Die Unternehmerverbände aus Ostdeutschland und Berlin unterstützen die Aussagen von Herrn Sauter (Vorstandsvorsitzender der VERBIO Vereinigte BioEnergie AG) zur deutschen Energiewende. Wir, die Vertreter des Mittelstands, empfinden die Energiewende als eine ähnliche Herausforderung wie beim damaligen Aufbau Ost. Daher ist auch nach unserer Meinung ein Transformations-erleichterungsgesetz notwendig, welches nach dem Vorbild des Inflation Reduction Act (IRA) ein umfassendes Investitionsprogramm zur Bekämpfung des Klimawandels sowie eine Neuausrichtung der Wirtschaft auf erneuerbare Energien sowie umfassende steuerliche Neuregelungen beinhaltet. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu stärken, muss jetzt rasch und wirksam gehandelt werden., Das fehlende Vertrauen der Wirtschaft in die Politik muss durch die politischen Verantwortlichen zurückgewonnen werden.

 

Die Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin, die Unternehmervereinigung Uckermark und der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin fordern:

  • eine klare politische Linie und schnelles sowie entschlossenes Handeln
  • wirtschaftsfreundlicher anstatt wirtschaftsfeindlicher Politik
  • Transformationserleichterungsgesetz mit folgenden Maßnahmen:
    • steuerliche Anreize, wie attraktive Abschreibungsmöglichkeiten für Investitionen in Erneuerbare Energien
    • niedrigschwellige Förderprogramme mit einem signifikante Fördervolumen
    • schnelle Genehmigungsverfahren und Bürokratieabbau
    • Technologieoffenheit

 Es ist unerlässlich, dass die Politik die erforderlichen Maßnahmen unverzüglich einleitet. 


Newsletter  vom 27.07.2023

 

Ein neuer Vizepräsident im Verbandsbezirk Südbrandenburg – Wer ist der neue Vizepräsident?

 

Zwei Sätze vorab:
Zunächst vielen Dank für das Vertrauen in die Wahl zum Vizepräsidenten.
Vielen Dank auch für die jahrelange engagierte und erfolgreiche Arbeit meines Vorgängers Reinhard Schulze – die Fußstapfen, die es auszufüllen gilt, sind groß.

 

In diesen bewegten Zeiten ist die Zahl der unternehmerischen Herausforderungen sehr vielfältig. Insbesondere im Süden des Landes, der Lausitz, ist der Kohleausstieg eines der beherrschenden Themen.

 

Durch die Arbeit im Industriepark Schwarze Pumpe ist das fester Bestandteil geworden.

 

Durch nahezu alle Bereiche des Lebens ziehen sich die Auswirkungen des Strukturwandels. Eine Vielzahl von Unternehmen sind davon betroffen und insbesondere viele kleine und mittlere Unternehmen müssen sich neu erfinden. In der Regel geht das mit Investitionen einher, für die es sich zu prüfen lohnt, ob sie förderfähig sind.

 

Hinzu kommen die Themen, die viele Unternehmer tagtäglich begleiten – Arbeitskräftemangel, Energiewende, Folgen des Krieges in der Ukraine, Nachwirkungen von Corona, Digitalisierung, fehlende Materialien aus Fernost etc.

 

All das erleben wir im Industriepark Schwarze Pumpe natürlich auch, betrifft unser Unternehmen selbst auch (unsere Ladesäule für die Elektroautos war ein viertel Jahr außer Betrieb, weil Ersatzteile nicht zu beschaffen waren), aber insbesondere auch die Unternehmen im Süden Brandenburgs, die wir im Rahmen der Wirtschaftsförderung begleiten.

 

Sicher ist, dass der Industriepark Schwarze Pumpe mit seiner Wirtschaftskraft eine Strahlkraft auf das gesamte Lausitzer Revier hat. Die hier bestehenden Netzwerke lassen sich trefflich in den Unternehmerverband einbringen. Sehr zielführend ist auch die konstruktive Zusammenarbeit mit den anderen Unternehmerverbänden. Und durch den Zick-Zack-Verlauf der Landesgrenze durch den Industriepark ist zwangsläufig auch die Vernetzung in den sächsischen Teil der Lausitz gegeben.

 

Der neue Vize wohnt in Cottbus und hat dadurch auch umfangreiche Netzwerke in die Cottbuser Unternehmerschaft. Und er kennt die verkehrstechnischen Herausforderungen im Süden des Landes, sei es in der Ortsdurchfahrt Gallinchen, seien es die Bundesprojekte des Strukturstärkungsgesetzes, die Dauerbrennpunkt im Wirtschaftsverkehrsnetzwerk sind.      

 

Sicherlich gibt es noch viele weitere Aufgaben, die es abzuarbeiten gilt – an den meisten Themen wird bereits seit langem gearbeitet. Hier wird es Fortführung und Kontinuität geben und sicherlich auch einige neue Akzente.

 

 

 

 

Roland Peine

Vizepräsident VB Südbrandenburg
Foto: UV BB

Newsletter  vom 29.06.2023

Energiewende, was ist das?

 

Immer mehr Strom, mehr Bedarfe, jedoch mangelnde Kapazitäten.Fossile Brennstoffe sollen durch regenerative Energiequellen ersetzt werden. Davon sind die Stromerzeugung, die Heizwärme, der Verkehr und die Industrie betroffen.

Als erneuerbare Energieträger stehen Solarenergie, Windkraft und mit Einschränkung Umweltwärme zur Verfügung.

Geplant ist, dass die gesamte Energieversorgung aus regenerativen Quellen gespeist wird. D.h. zwischen 1.000 und 1.200 TWh (1 TWH sind 1 Mrd. kWh), das sind doppelt so viel wie momentan in Deutschland produziert wird.

Um das zu erreichen, müssten jährlich, und zwar die nächsten 20 Jahre knapp 40 TWh zugebaut werden. Zum Vergleich: die Schweiz verbraucht jährlich rund 60 TWh. Im vergangenen Jahr wurde jedoch nur die Hälfte von den 40 TWh an Solar- und Windstrom erzeugt.

Für eine CO2-Neutralität müsste sich z.B. der Bestand an Photovoltaik-Anlagen von heute auf morgen auf das 7-fache steigen. D.h. alle verfügbaren Dächer, nicht genutzte Industrieflächen oder rekultivierte Mülldeponien könnten und sollten mit diesen Anlagen zugepflastert werden.

Jedoch zusätzliche Handwerker und Produktionskapazitäten in Deutschland oder Europa Fehlanzeige. Die PV-Module liefert ausschließlich China. Darüber hinaus müssten Stromnetze ausgebaut und Speicherkapazitäten ertüchtigt werden.

Bei Windenergie sieht die Situation noch schwieriger aus. In der Vergangenheit ist die Windkraft vernachlässigt worden bzw. die Kapazitäten landseits sind begrenzt. Offshore-Windenergie ist die Alternative, jedoch erst am Anfang.

Strombedarf wird aktuell über die Leistung von Kraftwerken reguliert. D.h. Stromspeicherung findet kaum statt. Dementsprechend muss sie bei Anfall auch verbraucht werden bzw. müssen Stromerzeuger abgeregelt werden, um die Netze stabil zu halten.

Ohne ausreichende regenerative Stromerzeugung ist die Nutzung der fossilen Brennstoffe unverzichtbar. Lausitz 2030 kann das Wirtschaftsministerium zwar fordern, ohne Ersatz illusorisch.

 

Versorgungssicherheit sieht anders aus!

 

 

 

 

Ihr                                                                          
Dr. Burkhardt Greiff

Präsident UV BB

Newsletter  vom 25.05.2023

 

Die Sommerpause steht bevor, es gab schon ein paar sommerliche Tage in Brandenburg und Berlin und es scheint an der Zeit, grundsätzlicher über den Wirtschaftsstandort Deutschland nachzudenken. 

Zum Beispiel über die Meldung, dass die BRICS-Staaten, Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika bereits mehr zum Weltwirtschaftswachstum beitragen als die etablierten Industrienationen USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Kanada (G7). Das geht aus Daten des Internationalen Währungsfonds (IWF) hervor, die die US[1]Nachrichtenagentur Bloomberg ausgewertet hat. Demnach entfiel 2020 noch jeweils 31% der weltweiten Wirtschaftskraft (gemessen in Kaufkraftparitäten) auf die BRICS und die G7. 2021 betrug das Verhältnis 31,6% zu 30,7% und ein Jahr später 31,6% zu 30,4% zugunsten der fünf aufstrebenden Volkswirtschaften. Der IWF erwartet, dass die BRICS-Staaten ihren Vorsprung in den nächsten Jahren weiter ausbauen. 2028 sollen sie für 33,6% des Weltwirtschaftswachsums verantwortlich sein. Der Anteil der G7 dürfte bis dahin auf 27,8% sinken. China wird der Prognose zufolge wichtigster Welt-Wachstumstreiber bleiben: Seinen Anteil am Weltwirtschaftswachstum schätzt der IWF bis 2028 auf 22,6%. Auf Rang zwei folgt Indien (12,9%) vor den USA (11,3%). Auf Indonesien sollen bis dahin 3,6%, auf Deutschland und die Türkei jeweils 2,1% der Wirtschaftskraft entfallen. 

Andere interessante Meldungen sind auch zum Thema Russland eingegangen, etwa die, dass trotz westlicher Sanktion die russischen Benzin-Exporte in den letzten Monaten stark gestiegen sind, danach wurden im Zeitraum Januar bis April 2023 1,8 Millionen Tonnen Benzin aus Russland, 38% mehr als im Vorjahreszeitraum, exportiert. Die Analysten der US-Bank JP Morgan räumen ein, dass sich die Nachfrage nach russischem Öl weitgehend stabilisiert habe, während im Spiegel der russische Top-Ökonomen Andrej Jakowlew die Lähmung der westlichen Russlandpolitik kritisiert. Bloomberg meldet unterdessen, dass die Ölexporte Russlands einen neuen Höchststand von im Schnitt 3,55 Millionen Barrel am Tag erreicht haben und die EU kündigt weitere Sanktionen an, von denen erstmals auch Firmen aus China betroffen sein könnten. Währenddessen erlebt der Handel zwischen Russland und der Türkei einen neuen Aufschwung, nämlich eine Verdopplung des Austausches von Waren und Dienstleistungen gegenüber 2021, Umfang: 16,2 Milliarden US-Dollar gemäß dem türkischen Statistikinstitut TÜIK. Schließlich schreibt heute am 23.05.2023 die NZZ: „Das China-Problem: Deutschland wird immer abhängiger von einem Land, das es kaum versteht“.

Klar ist aber, dass Deindustrialisierung und Werteexport den Standtort Deutschland nicht sichern. 

Trotzdem angenehme und nachdenkliche Frühsommertage wünscht Ihnen

Ihr

Wolfgang Matzke
Rechtsanwalt
Mitglied UV BB - Präsidium
                                                                                           

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Pressemitteilung vom 11.05.2023

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5. Ostdeutscher Unternehmertag in Potsdam: Unternehmer fordern Fachkräfteoffensive Ost und Entlastungen für den Mittelstand!
Der Fachkräftemangel bedroht die wirtschaftliche Zukunft der ostdeutschen Wirtschaft, die durch äußere Krisen und hausgemachte Belastungen einer kurzsichtigen Wirtschaftspolitik vor einzigartigen Herausforderungen steht. Angesichts dieser dramatischen Situation fordern die ostdeutschen Unternehmerverbände eine „Fachkräfteoffensive Ost“ und Entlastungen für die mittelständische Wirtschaft.
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Newsletter  vom 27.04.2023

 

Zur Situation in der PCK-Raffinerie in Schwedt: Es ist bedauerlich, dass die Unternehmerverbände Ostdeutschlands nicht zu Gesprächen eingeladen werden, bei denen wichtige Themen besprochen werden, die den Mittelstand betreffen. Themen wie die Versorgungssicherheit und die Energiewende sind von entscheidender Bedeutung für unsere Region und sollten daher auch von uns mitgestaltet werden.

Die Situation in der PCK-Raffinerie in Schwedt ist ein Beispiel dafür, wie wichtig es ist, dass wir als Wirtschaftsverbände in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Die Zusagen des Staatssekretärs im Bundeswirtschaftsministerium, Herrn Kellner, mit Lieferverträgen die Situation zu heilen, harren noch ihrer Umsetzung. Das Misstrauen gegenüber dem Bund ist in diesem Zusammenhang verständlich und nachvollziehbar.

Angebliche Zugeständnisse aus Polen und Kasachstan sind nicht vertragsreif, obwohl Berlin seit Sommer letzten Jahres mit Kasachstan und Polen verhandelt. Informationen zur Kapazitätsauslastung schwanken zwischen 60% (PCK) und 70% (Bund). Die überschaubaren Probelieferungen aus Polen, Kasachstan und weiteren Herkunftsländern ändern lt. Expertenmeinungen kaum den Druck in den Leitungen.

Es lässt sich nicht leugnen, dass die bisherigen Zusagen und Bemühungen im Zusammenhang mit der PCK-Raffinerie in Schwedt bislang nicht ausreichend waren, um die Situation zu verbessern. Es ist verständlich, dass die Erwartungen an eine zuverlässige Versorgung der ostdeutschen Industrie und privaten Endverbraucher mit Diesel, Benzin und anderen Verarbeitungsprodukten hoch sind. Allerdings ist es wichtig zu betonen, dass es in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten schwierig ist, sich allein auf die Zuverlässigkeit anderer Länder zu verlassen. Daher ist es umso wichtiger, dass wir als Unternehmerverband aktiv an der Gestaltung und Umsetzung von Strategien und Maßnahmen beteiligt werden, die langfristig zu einer sicheren und stabilen Versorgungslage führen können.

Wir müssen uns gemeinsam dafür einsetzen, dass wir in Entscheidungsprozesse einbezogen werden und unsere Stimme gehört wird. Nur so können wir sicherstellen, dass unsere Interessen als Mittelstand in Ostdeutschland angemessen berücksichtigt werden. Zusammen sind wir stark und ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam Lösungen finden werden, um die Herausforderungen der aktuellen politischen Lage zu meistern und die Perspektive des Mittelstands in unserer Region nachhaltig zu

 

 

Ihr Siegmund Bäsler
Mitglied UV BB-Präsidium
Unternehmervereinigung Uckermark e.V.
                                                  
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Newsletter  vom 23.03.2023

 

Die letzten Wochen waren geprägt von Regen, Wolken und wenig Sonne. Gefühlt dominiert graues und nasses Wetter. Wir sehnen uns nach Sonne, Wärme und mehr Helligkeit. Wir erwarten den Frühling.

 

Mit der Sehnsucht nach dem Frühling geht der Wunsch nach einer Veränderung einher. Wir sehen sie im positiven Sinne und haben wenig Schwierigkeiten loszulassen. Veränderungen sind stets ein Beginn von etwas Neuem, verbunden mit dem Loslassen vom Altem. Kommen diese Veränderungen von außen, fallen Sie uns häufig schwer. Wir werden gezwungen, unsere Komfortzone zu verlassen. Dabei vergessen wir häufig, dass Veränderungen von außen nicht nur schlecht sein müssen. Der Frühling ist hierfür ein gutes Beispiel.

So sollten wir Veränderungen nicht nur negativ begreifen, sondern stets als Chance im Zeichen des stetigen Wandels. Lassen Sie uns den Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt, im Energiesektor, der Inflation und neuen Regelungen etwas Positivem abgewinnen.

 

Einen guten Start in den Frühling!

 

 

Ihr 
Mathias Matusch

Mitglied UV BB-Präsidium

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Newsletter  vom 23.02.2023

 

Was nun Herr Kellner?

Wie sieht es denn im PCK Schwedt und mit der Versorgungssicherheit für die ostdeutsche Industrie und die privaten Endverbraucher hinsichtlich Diesel, Benzin und weiteren Verarbeitungsprodukten aus?

Die heile PCK-Welt nach dem Pipilotta- bzw. Kellner-Prinzip (Staatssekretär im Bundeswirtschafts-ministerium) - ich bau mir die Welt, wie sie mir gefällt – funktioniert nicht. Das Misstrauen der Brandenburger Landesregierung und vieler Unternehmen gegenüber dem Bund, das PCK zu retten, ist eher größer geworden. Kellner-Zusagen mit Lieferverträgen die Situation zu heilen, harren noch ihrer Umsetzung.

Angebliche Zugeständnisse aus Polen und Kasachstan sind nicht vertragsreif, obwohl Berlin seit Sommer letzten Jahres mit Kasachstan verhandelt. Informationen zur Kapazitätsauslastung schwanken zwischen 60% (PCK) und 70% (Bund). Die überschaubaren Probelieferungen aus Polen, Kasachstan und weiteren Herkunftsländern ändern lt. Expertenmeinungen kaum den Druck in den Leitungen.

Polen bezieht derweil noch Erdöl aus Russland, da die EU bisher keine Sanktionen gegen Pipelinelieferungen beschlossen hat.

Ursprünglich stimmten sich Deutschland und Polen jedoch ab, mit Beginn des Jahres 2023 freiwillig, d.h. sanktionsfrei, auf russisches Erdöl zu verzichten.

Mitte Januar blockierte Polen durch Rosneft gecharterte Tanker in Gdansk, weitergeleitet erreichte das Öl schließlich über den Hafen Rostock via Pipeline Rostock-Schwedt den Bestimmungsort.

Zuverlässigkeit sieht anders aus.

Die Hoffnung stirbt bekannterweise zuletzt. Da Russland in den letzten Jahren eine eigene sog. Schattenflotte aufbaute und über diesen Weg sanktioniertes Öl auf dem Weltmarkt und über Drittländer an Deutschland und die Welt bzw. Abnehmer in Deutschland verkaufte und verkauft, können wir uns beruhigt zurücklehnen und ein Tässchen Tschai trinken und hoffen, dass die Preise an den Tankstellen stabil bleiben.

 

„2 mal 3 macht 4, Widdewiddewitt und Drei macht Neune!! Ich mach` mir die Welt Widdewiddewitt wie sie mir gefällt.

 

 

 

Ihr                                                                          
Dr. Burkhardt Greiff

Präsident UV BB

Pressemitteilung vom 17.03.2023

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Gemeinsame Pressemitteilung der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin, der Unternehmervereinigung Uckermark und des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin e.V.
Weitere Fragen zur Sicherung des Weiterbetriebs der PCK-Raffinerie in Schwedt/Oder
Unternehmerverbände fordern Gespräch.
Zur Sicherung des Betriebs der Raffinerien in Schwedt/Oder (Uckermark), Karlsruhe und Vohburg stellte die Bundesregierung die Rohölimporteure Rosneft Deutschland (RDG) und die RN Refining Marketing GmbH ab dem 16.09.2022 unter Treuhandverwaltung der Bundesnetzagentur. Seit dem 01.01.2023 greift zudem das freiwillige Öl-Embargo und erzwingt so einen Lieferstopp von russischem Rohöl über die Druschba-Pipeline. Dazu hatten Deutschland und Polen beim EU-Gipfel am 30.05.2022 eine Protokollerklärung abgegeben: Sie bekräftigten schriftlich, den Kauf von russischem Öl bis Ende des Jahres zu stoppen.
Das Bundeswirtschaftsministerium kündigte als Unterstützungsmaßnahme am 16.09.2022 ein „Zukunftspaket“ für Schwedt und die PCK-Raffinerie an. Für die Transformation und dem Weiterbetrieb der PCK-Raffinerie und der Region Schwedt stehen nun Mittel aus dem GRW-Son
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Newsletter vom 26.01.2023

 

2022 ist Geschichte. Wenn wir das neue Jahr einläuten, ist es natürlich, auf die Vergangenheit zurückzublicken und über alles nachzudenken, was passiert ist:

 

Der Kriegsausbruch in der Ukraine hat und wird uns auch weiter beschäftigen.

  • Versorgungsmangel bei Treibstoff und Material, was sich nur langsam wieder normalisiert.
  • Wir finden alle kein Personal mehr.
  • Die Inflation ist in nicht vorstellbarem Maße gestiegen.
  • UND, zu allem Überfluss ist die Queen nach 70-jähriger Regentschaft verstorben.

Aber es gab auch gute Nachrichten in 2022:

 

Die Pandemie ist offiziell beendet, überall sprießen Veranstaltungen in Präsenz (das es dafür eine Betonung gibt, hätten wir vor 3 Jahren auch nicht gedacht) aus dem Boden. Wir treffen uns ohne Maske in geschlossenen Räumen und doch ist es irgendwie anders als zuvor.

 

Die WM in der Wüste war zwar sportlich ein Debakel für Deutschland, jedoch in der Welt kam die Veranstaltung sehr gut an und hat ein positives Medienecho hinterlassen. Wenn wir beim Fußball bleiben wollen, die Frauennationalmannschaft hat im Frühjahr bei der EM in England in einem packenden Endspiel den Vizetitel geholt. Vielleicht schaue ich dann doch mehr Frauenfußball.

 

Auch wenn das vergangene Jahr seine Herausforderungen hatte, hoffe ich, dass Ihr inmitten all dessen Freude, Wachstum und Sinn finden konntet. Während wir das neue Jahr aufschlagen, ermutige ich Euch, Euren Blick auf die Zukunft zu richten. Denkt darüber nach, was Ihr erreichen möchtet und erstellt Euch einen Plan, um dies zu erreichen. Ob es sich um ein persönliches oder ein berufliches Ziel handelt, ich glaube, dass mit harter Arbeit und Entschlossenheit alles möglich ist.

 

Lasst uns für dieses Jahr beschließen, unser bestes Selbst zu sein, mit Freundlichkeit und Mitgefühl auf andere zuzugehen und einen positiven Einfluss auf die Welt auszuüben. Gemeinsam können wir dieses Jahr zu einem unvergesslichen Jahr machen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein frohes, erfolgreiches Jahr 2023!

   

 

 

Ihr Olaf Binek

Mitglied UV BB-Präsidium

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5. Ostdeutscher Unternehmertag am 11. Mai 2023 in Potsdam: Fachkräfte sind die Voraussetzung für Energiewende und ökologische Transformation
Potsdam, 13. Januar 2023. Die Mehrzahl der ostdeutschen Unternehmen besitzt zukunftsfähige Geschäftsmodelle und ist gewillt, die Transformation zu einem nachhaltigen, ökologischen Wirtschaften zu vollziehen – als Haupthindernis erweist sich dabei jedoch der eklatante Mangel an kompetenten Fachkräften. „Die Lücke zwischen offenen Stellen und Bewerberzahlen hat sich in den vergangenen fünf Jahren dramatisch vergrößert“, erklärt Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin e.V. „Das betrifft die Mitarbeitersuche ebenso wie die Ausbildung. Unsere Mitgliedsunternehmen fordern vehement von uns, sie bei der Suche nach Lösungen zu unterstützen und ihren Anliegen auch in der Öffentlichkeit Geltung zu verschaffen.“ Der 5. Ostdeutsche Unternehmertag am 11. Mai 2023 widmet sich aus diesem Grund dem Leitthema: Fachkräftemangel, Energiewende, Ökologische Transformation. Wie ostdeutsche Unternehmen passende MitarbeiterInnen finden, binden und a
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Newsletter  vom 15.12.2022

 

„Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht….“ (H. Heine)

Was in Deutschland gerade passiert, droht den Mittelstand auszulöschen. Vor 4 Wochen behauptete dann ein Staatssekretär aus dem Bundeswirtschaftsministerium auf dem LAUSITZFORUM, dass wir nicht übertreiben sollten, die Zahl der Insolvenzen würde nicht steigen. Ich wünschte mir, dass wir uns irren und der Staat - wie selten mal - recht behält. Belastbare Zahlen vermelden das Gegenteil.

Es wäre müßig, die zahlreichen Hin und Her politischer Entscheidungen aus dem zu Ende gehenden Jahr aufzuzählen und für Verwirrung sorgten.

Wir Unternehmerinnen und Unternehmer wünschen mit Sicht auf dieses zeitweilige chaotische Handeln umso mehr Verlässlichkeit und Ehrlichkeit von der Politik.

Der Kohlausstieg, der in einem gesellschaftlichen Konsens auf 2038 festgelegt wurde, darf nicht durch politischen Aktionismus ausgehebelt werden. Die Devise – wie versprochen, so gebrochen – funktioniert nicht.

Verlässlichkeit ist für die Akzeptanz der Energiewende gerade in den Regionen, die besonders vom Strukturwandel betroffen sind, Geschäftsgrundlage. Vergessen wir nicht, wie abhängig Deutschland von der Kohle ist, sie ist immer noch Deutschlands wichtigster Energieträger für die Stromproduktion.

Energiekrise als Folge des Krieges - schon das ist unehrlich. Wenn man strategisch die Eigenversorgung verlässt und einem Main-Stream folgt, also erst abschaltet, bevor man Alternativen hat, wird ein Land fehlgeleitet!

Und das kann in Schwedt und für Halb Ostdeutschland wieder passieren, wenn am 31.12. der russische Öl-Hahn zugedreht wird.

Man kann Fehler machen, auch in der Politik, aber bitte nicht so oft wiederholen.
Wir wollen nicht abwarten bis Unternehmen massenhaft schließen müssen und die Arbeitslosenzahlen steigen. Wir halten nichts davon, durch den Niedergang der heimischen Wirtschaft Ressourcen zu schonen und damit – zynisch betrachtet – gleich noch das Problem des Fachkräftemangels zu lösen! Was Not tut, ist eine nicht-ideologische Bestandsaufnahme und rasche Suche nach Lösungen zur Sicherung unserer Lebensgrundlagen.

Ich wünschte mir, Ihnen liebe Unternehmrinnen und Unternehmer und Ihren Familien positivere Botschaften zum Jahresende zu senden. Das Jahr 2023 wird ungleich schwerer werden, das ist die Gewissheit, die wir in dieser Stunde mitnehmen.

Für die wenigen besinnlichen Stunden zu Weihnachten und zum Jahreswechsel wünsche ich Ihnen und Ihren Familien alles Gute und vor allem Gesundheit. Unternehmerisch wünsche ich Ihnen allen eine glückliche Hand für 2023.